
1. Obligatorische Krankenpflegeversicherung (KVG)
Das Schweizer Gesundheitssystem basiert auf dem Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG). Der Grundleistungskatalog ist gesetzlich identisch definiert – jede Kasse erbringt im Grundschutz exakt die gleichen Leistungen.
Die Prämienhöhe unterscheidet sich jedoch stark je nach Versicherungsmodell:
- Standardmodell (Freie Arztwahl): Direkter Gang zu jedem Facharzt ohne Vorabüberweisung (ab ca. 440 CHF/Monat).
- Hausarztmodell: Erste Anlaufstelle ist immer der Hausarzt. Prämienrabatt: ca. 12–15%.
- Telmed-Modell: Vor dem Praxisbesuch erfolgt eine telemedizinische Konsultation. Prämienrabatt: bis zu 20–25%.
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2. Wohnungsmarkt & Bewerbungsdossier
In wirtschaftsstarken Zentren wie Zürich und Genf liegt die Leerstandsquote unter 0.2%. Bei Besichtigungen für bezahlbaren Wohnraum bewerben sich regelmässig Dutzende Interessenten.
Unverzichtbar sind: ein fester Arbeitsvertrag, der aktuelle Auszug aus dem Betreibungsregister (Betreibungsauszug) und eine Aufenthaltsbewilligung (Permit B/L). Zudem muss die gesetzliche Mietkaution von bis zu drei Monatsmieten auf einem Kautionssperrkonto hinterlegt werden.
3. Quellensteuer & Steuerwettbewerb
Ausländische Erwerbstätige ohne Niederlassungsbewilligung C unterliegen in der Regel der Quellensteuer, die direkt vom Arbeitgeber abgeführt wird. Der Tarif hängt vom Wohnkanton, Zivilstand und der Anzahl unterhaltsberechtigter Kinder ab.
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4. Serafe-Abgabe
Jeder Schweizer Privathaushalt entrichtet die gesetzliche Radio- und Fernsehabgabe (Serafe) in Höhe von 335 CHF pro Jahr, unabhängig von vorhandenen Empfangsgeräten.
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